Rechnungswesen-Lexikon

Sicherungsinstrumente

Eine Vielzahl deutscher Unternehmen, gleich welcher Größe und Branche, agiert international. Der zunehmende grenzübersschreitende Handel bietet ihnen mehr wirtschaftliche Möglichkeiten auf den Weltmärkten und ungehinderten Zugang zu internationalen Geld- und Kapitalmärkten.

Dies ist gleichzeitig mit Chancen und Risiken verbunden. Den Chancen wie Ausweitung des Absatzpotenzials, internationale Geldanlagen und Nutzung von Zinsvorteilen im Ausland steht das Risiko einer ungünstigen Währungskursentwicklung gegenüber. Da Devisenkurse, also die Preise für ausländische Währungen ausgedrückt in Inlandswährung, im Zeitverlauf starken Schwankungen unterworfen sein können, haben international agierende Unternehmen diese Entwicklungen mit in den gesamten unternehmerischen Planungs-, Analyse- und Kontrollprozess einzubeziehen.

Ziel ist es dabei, aus Währungskursänderungen resultierende Verluste zu vermeiden oder zumindest so weit wie möglich zu minimieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind die möglichen nationalen und internationalen Risiken zu erfassen und detaillierte Kenntnisse der alternativen Sicherungsinstrumente über deren Eigenschaften und Wirkungsweise unabdingbar.

Die verfügbaren Sicherungsinstrumente sind keineswegs für alle Sicherungszwecke und jede Risikosituation geeignet. Daher sind die einzelnen Sicherungsinstrumente in jedem Einzelfall auf ihre Vor- und Nachteile zu untersuchen, um die jeweils optimale Risikobegrenzung zu ermitteln. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen wird nach einer Vorabanalyse eine eingehende Bankberatung empfohlen.

Siehe auch

Controlling Devisenanalyse Finanzmanagement Leading/Lagging Matching Währungsmanagement Währungspositionen aus Drittstaaten

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